Dienstleistungen
Redaktion
Im Bereich Medizin, Gesundheit und Gesundheitspolitik kommt es darauf an, dass eine Redakteurin (und natürlich auch ein Redakteur) Fachwissen vorzuweisen hat. Nur so können neue wichtige Informationen von unwichtigen erkannt, eingeordnet und dargestellt werden. Doch etwas Distanz zum Thema schadet nicht. Wer nämlich die Übersicht behält und nicht in allen Einzelheiten versinkt, kann ein komplexes Thema auf seine Kernaussagen reduzieren. Solche ein Abstraktionsvermögen ist die Voraussetzung, um ein Thema für Nichtexperten leichtverständlich darzustellen. Denn wir schreiben für Leser, und diese haben jederzeit die Möglichkeit, einen Text NICHT zu lesen oder eine Zeitung NICHT zu kaufen. Wir müssen also die Leser für Themen begeistern, fesseln, faszinieren – und sie nicht nur informieren.
Online-Redaktion
Ständig wechselnder guter Content ist im Internet die Voraussetzung für neue und wiederkehrende User. Es bedarf zudem einer diffizilen Ansprache, da die Zielgruppe im Internet meist sehr stark differenziert ist. Auch ist das Thema eines Online-Portals meist eingegrenzt und genau auf die Bedürfnisse der angestrebten User zugeschnitten.
Wichtig ist weiterhin, dass der Content-Manager an mögliche Verlinkungen denkt. Denn im Gegensatz zu den Printmedien ist im Web die nächste Information immer nur ein Mausklick entfernt. So kann man User gewinnen und halten, aber auch verlieren.
Fachartikel
Bei Fachartikeln für Ärzte kommt es darauf an, genauso verständlich zu schreiben wie für Laien. Ärzte sind schließlich auch nur Menschen und freuen sich, wenn Informationen leicht zugänglich sind. Nur die Erklärungsebene ist nicht so tief angesetzt wie bei der Laienliteratur, um die Fachleser nicht mit der Darstellung von Trivialem zu verprellen. Dennoch stimmt auch hier die goldene Regel des Journalismus: „Den Leser da abholen, wo er steht.“
Sach- und Fachbücher
Der aktuelle Trend besteht darin, eine gelungene Mischung von Information und Entertainment – also Infotainment – zu kreieren. Denn das Bedürfnis nach Wissen ist groß, allerdings soll das Lesen auch Spaß machen. Eine Herausforderung ist es auch, Buchliteratur so zu gestalten, dass sie die Leserin einer „Bild der Frau“ genauso versteht wie der Leser einer „Bild der Wissenschaft“ (oder umgekehrt).
Radio-Moderation
Hier ist die stimmliche Präsenz wichtig. Weiterhin kommt es auf eine die kurze, knackige Ausdrucksweise an, sowie auf das flüssige Argumentieren und darauf, auf das Gegenüber einzugehen. Hier hatte ich ausgiebig Erfahrung in einer regelmäßigen sexuellen Livesprechstunde gemacht, die ab Mitternacht über den „Radioäther“ ging. Von Vorteil ist es auch, ohne eine stimmliche Unsicherheit Tabuthemen behandeln zu können.
Veranstaltungen/Symposien
Gerade heute, wo elektronische Medien Informationen schnell von A nach B transportieren, wird dem direkten persönlichen Kontakt wieder mehr Stellenwert beigemessen. Informationen kann man anonym abrufen. Aber bei Veranstaltungen und Symposien trägt die physische Präsenz sehr viel zum Einspeichern bzw. Encodieren der Informationen im Langzeitgedächtnis bei. In der Moderation solcher Veranstaltungen geht es um einen angenehmen Umgangston und um das „Fesseln“ der Zuhörer.
Öffentlichkeitsarbeit
Wer nicht wirbt, der stirbt – oder erwacht gar nicht erst zum Leben. Selten nutzt es, nur im Geheimen etwas Gutes zu tun, wenn man Erfolg haben will und den Zugang zum Kunden sucht. Die mediale Gestaltung des Image und der Firmenvision in Texten, Publikationen und allen anderen Medienformen ist eine Kunst, an der kein Weg vorbeiführt. Nur so hebt man sich aus der Masse heraus. Öffentlichkeitsarbeit ist auch die einzige Möglichkeit, sich vor Falschdarstellungen wehren und die eigenen USPs geschickt präsentieren.
